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Anhalten, dann schnell. / Logbuch Sommer 2016/ II

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Auch ohne Überbelichtung ist Salzburg eher farblos. Dafür hats ne top Skateszene.

Max amüsiert sich über meine Orientierungslosigkeit, die ich nicht schlimm finde, er auch nicht. Wir hängen auf der Couch und ich erzähle vom bisher Erlebten, Geschichten mit gemeinsamen Freunden. Eigentlich will ich am nächsten Morgen gleich weiter, doch: Es gießt wie aus Kübeln. Schon wieder. Diese Saison hatte ich auf keinem Event nicht mindestens einen Regenguss am Tag, ich hab die Schnauze voll. Beschließe einen Tag zu warten, nach den letzten Erfahrungen beim Almabtrieb, bin ich wenig scharf schon wieder im Regen zu fahren, will nicht dass sämtliches Material (Brett, Achsen, Tasche..) versifft. Dann regnet es am nächsten Morgen wieder. Warte noch einen Tag. Am dritten Tag mit Dauerregen lasse ich resigniert Heinz bei Max stehen und fahre mit der Mitfahrgelegenheit nach Innsbruck. Unterwegs teilt mir meine Freundin Anna mit, dass wir Abends bei Gregor bekocht werden, Oha denke ich. Bei der Konstellation: Das wird feuchtfröhlich.

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Schöne Anna und schönes Innsbruck.

Laufen dicht und stoned durch Innsbruck und ich fotografiere praktisch alles, was sich bewegt oder leuchtet. Weiß noch nicht viel über Belichtungszeiten und Blenden und stelle an Rädchen umher. Die anderen lachen und rufen, „Ey Karla Kolumna, nicht über den Boardstein stolpern!“

Insul 12.08-14.08.

Qui holt mich mit seiner großen Karre vor Annas Wohnung ab. Ich erinnere mich, wie wahnsinnig aufgeregt ich früher vor jedem Event war, besonders bei Rennen, wenn noch unbekannte Skater mit ihm Auto saßen. Der Wille, cool zu erscheinen war groß. Jetzt: Freue mich auf eine dramaturgische Zumutung an Songs als Playlist und zwei Mal schiefe Stimme beim Mitsingen.

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Nachbarn überall, auf der Autobahn, im Zeltdorf, in großen Kisten.

Vor allem: Stau, Stau, Stau. Immerhin treffen wir auf Olivier, der uns auf der nächsten Spur passiert. Vorfreude macht sich breit. In Insul werden hauptsächlich Bekannte aus der Deutschen Szene sein, Freunde, mit denen zusammen ich das skaten anfing oder die schon lange vor mir dabei waren. Insul war in 2010 mein erstes offizielles Rennen, ich fiel hier in der Gerade nach dem ersten Links-Sweeper einfach längs auf die Fresse, weil mich die Geschwindigkeit nervös machte. Bin gespannt wie es wird die Strecke jetzt zu fahren, nach 6 Jahren und etlichen Abwärtskilometern, meine Beine sind quasi alte Hasen.

Fast alle sind da, das Dorf ist komplett. Die üblichen Bilder am ersten Morgen: Oft, auch jetzt ist das dringendste Problem: Wo ist Kaffee, bei wem geh ich schnorren. Meine Ausrede mit dem mangelnden Gepäckplatz auf dem Motorrad zieht, Micha aus Leipzig versorgt mich mit Koffein, bei Lilli im Wagen komm ich zum Schlafen unter. Man hilft sich gegenseitig, oder: Alle mir. Höhö : Danke ihr Guten!

Die Strecke ist viel langsamer, als ich sie in Erinnerung hatte. Top speed ca. 75 km, persönliche Wohlfühlgeschwindigkeit. Spaßig ist es aber vor allem durch die vielen engen Runs, die hier möglich sind. Jede Kurve bietet Möglichkeiten. Ich stelle fest, dass das nicht unbedingt meine Rennstrecke ist. Durch mein verhältnismäßig hohes Gewicht (70kg, die meisten sind leichter als ich) bei den Frauen treibt es mich in den Kurven weit raus. Zudem brauchen viele Kurven nur ein minimales Bremsen, ich will aber keine Fußbremse machen, bin keine Liebhaberin dieser mehr. Finde sie wenig spaßig und auch gefährlich – crasht einen jemand von hinten, während man fußbremst, schlägts die ganze Körperlänge hin. Seit einiger Unfälle, bleibt das mein Ausschlusskriterium Nummer 1. Zudem siehts  meiner Meinung nach auch strange aus und verzögert zu langsam, und meiner subjektiven Einschätzung nach (noch korrekter kann ich mich hier wohl kaum ausdrücken) gehts im Rennsport ja unter anderem darum, so kurz wie möglich zu Bremsen. Klar, kann eine sehr gute Rennstrategie sein. Nur, ich erwähnte es schon, versuchen zu gewinnen, ist nicht mehr meine Priorität.

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Letzte Heelside Kurve vor dem Ziel. Am Fuß der Transponder für die Zeitmessung. Foto: Sarah Schneider

Tag 2. Die Quali zieht sich.  Da es mich nicht interessiert, ob ich in der Open Class mit den Männern Platz 70 oder 145 erreiche, beschließe ich zu Freeriden. Ziehe mich um und genieße die Straße zum ersten Mal ohne Leder. Fahre mit den anderen Rennunwilligen und habe Lieblingsruns. Wir spielen miteinander, umkreisen uns vor den Kurven, bilden Trains. Kurz: Alles, was ich am Downhill liebe. Nah sein, zusammen schweben in einer Kapsel aus Zeit, geschützt durch Geschwindigkeit.

Renntag. Es läuft gut für mich, bis ich Scheiße baue. Hab durch meinen guten Push am Start und mein Gewicht einen ellenlangen Vorsprung bis Kurve 1 und werde schluderig. Slide zu spät für mein Tempo und rutsche so weit raus, dass ich im Stillstand ankomme. Alle überholen mich. Pushe wie irre und gelange in dritter Position über die Ziellinie. Finde mich damit ab, raus zu sein. Eigener Fehler, muss man verdauen. Doch ich habe nicht bedacht, dass wir ein 5-Personen-Heat waren, somit bin ich doch im Finale.

Stehen zu fünft an der Startlinie. Es geht los. Lisa aus Holland hat einen überraschend starken Push, sonst ist das meine Geheimwaffe, fahre an zweiter Position hinter ihr los. Kurz vor dem ersten Sweeper überholt mich Jasmin aus Dänemark. Wundere mich noch, dass sie den so schnell auf der Linie fährt, da fangen beide im Stand an zu wobbeln. Mache auf hinter ihnen, werde misstrauisch.  Fahren nur mit Zentimetern an Abstand in die erste Linkskurve ein, Lisa slidet, überraschend früh und macht einen Double Pendy. Double-Pendie?? denke ich noch verdutzt, als ihre Rolle das Gras berührt, sie verlangsamt ungleichmäßig, ich rausche in sie rein. Jasmin fährt in mich rein. Finde mich sitzend auf meinem Brett wieder, ein fremdes Brett in der Hand. Gucke eine Sekunde lang wie eine Cartoon-Figur drauf, dann werfe ich es zum Rand, stehe wobbelnd mit Festhalten an der Nose auf meinem Brett auf, bin in erster Position, aber zu langsam. In der nächsten Kurve überholt mich Lisa, ich mach mich klein, kann sie einholen in der letzen links, denke ich. Jasmin ist mir auf den Fersen. Während der ganzen Zeit seh ich nicht Myri und Marieke, die beiden halten sich im Hintergrund, hinter den Slidenden. Fahren eng auf die letzte links zu, ich drifte ein wenig zu sehr, slide unsauber, passt aber, denke ich. Dann fährt Jasmin wieder in mich hinein. Ich überschlage mich nach vorn, rolle, sehe Himmel, stehe. Bin verwirrt, mein Brett, wo ist das? Das Publikum schreit, ich weiß nicht was. Sehe wie Jasmin ihr Brett hinstellt und antritt. Laufe hin und her, finde mein Brett, positioniere es falsch herum, dann richtig, dann Kopfstimme: Ist alles schon passiert, die sind alle im Ziel. Fahre  ruhig als letzte über das Timer-Kabel, in fünfter Position, mein Kopf ist jetzt leise, die Emotionen durchwühlen mich. Bin traurig, wütend, egal, zufrieden, erschöpft. Bin alles auf einmal. Passiert.

Was für ein Lauf, jetzt will ich ne Bratwurst. Jasmin kommt auf mich zu und redet von Crash, warum ich gecrasht sei. Bin verwirrt. Sage: Du bist in mich reingefahren? Sie sagt, sie wolle sich beschweren, der Crash sei in der Safetyzone kurz vor Ziel passiert. Ich, nochmal: Du bist doch in mich hineingefahren?! Frage mich, ob ich nicht doch doller auf den Kopf gefallen bin. Nach einem Moment entschuldigt sich Jasmin, auch sie ist überfordert mit dem Synapsengewitter.

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International Downhill Federation Podium Women

Dann kommt Stephan (Kolpatzik, einer der Organisatoren des Rennnens) auf mich zu und sagt: Deutsche Meisterschaft, Finale Frauen. Ich denke: Och nö. Und: Aber.. Bratwurst?

Wir fahren die Meisterschaft zu dritt aus. Ich mag keine Rennen mit so wenigen Starterinnen, komme mir lächerlich vor. Starte  nach Signal wieder an erster Position, kurz vor der ersten Links-Kurve überholen mich beide. Ich weiß von beiden, dass sie Schweitzer Fußbreme benutzen. Weiß nicht was ihre Linien sind, mache also auf und warte ab. Warte ab. Warte ab. Habe nicht mit so langen Bremslinien gerechnet, Sliden nimmt wesentlich schneller mehr Schwung raus. Carve sehr lange hinter ihnen in die Kurve hinein bis ich weiß, dass ich jetzt sliden muss, wenn ich nicht geradeaus weiter fahren will. Setzte meinen Slide an, in dem Moment zieht Myri gerade in die Kurve hinein, Ideallinie. Berühre eine Rolle von ihr und beide liegen wir wieder. Wir rappeln uns beide auf. Unentschlossen, wie jetzt weitermachen. Ist ja eh komisch, so als Freunde, in nem dreier-Heat. Rolle langsam aufrecht stehend. Winke sie heran, fahren wir halt auf einer Höhe. Doch Myri fährt auf Halbacht, wirkt nicht entschlossen den Rest in Konkurrenz auszufahren. Wir beide skaten den Rest in Freizeit-Tuck. Gemächliches Ende für ein turbolentes Rennen.

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Deutsche Meisterschaft Frauen Finale

Glückwunsch an Marieke für zweimal 1. Platz und an Lisa für den 2. im IDF Finale. Glückwunsch an Myri für zweimal 3., auch wenn fürs Podium keine Zeit war. Danke an die hart ackernden Jungs aus der Eiffel, ich hatte viel Spaß auf euer Hausstrecke! Froh bin ich über keine Verletzungen und gute Atmosphäre trotz Chaos.

 

Der verzögerte Start. / Logbuch Sommer 2016 / I

Im Folgenden meine einmonatige Flucht im Zickzack durch Deutschland und Österreich. Viel verlief ungeplant, der launische Sommer hat seinen Teil mehrfach dazu beigetragen und auch sonst lümmelte das Chaos gern nur eine Armlänge entfernt.

Wien / 9. August

Ein Check vor der längeren Fahrt ist notwendig. Fahre in der Werkstatt vor und frage wie aufgetragen nach Herrn Wurm, der wisse bescheid, Codewort „der Chef schickt mich“. Zwei Mechaniker fragen, was getan werden muss, während sie meinen gelben Heinz einkreisen, ihn nickend umzingeln. Sie bewegen die Köpfe viel und wohlwollend, es wird sanft die Sitzfläche berührt, ich hab das Gefühl die drei sehen sich nach Jahren wieder. Sie nicken auch mir zu, ich darf zum Club gehören. 

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Ich erkläre Überbelichtung bedingt durch Schrammelphone zum Stil der Stunde.

 

Sage meine Liste auf: Kette spannen, Ölen, durchchecken. Da stockt der Wurm. „Du bist die junge Frau mit dem Blog. Du schreibst die Artikel – wir haben die alle gelesen!“

Brauch ein paar Sekunden, bis ich begreife, dass da zwei echte Erwachsene mir sagen, sie lesen meine Sachen. Überlege kurz zu fragen, ob die Yamaha-Mitarbeiter dazu in ihren Mittagspausen gezwungen werden. Ein Gespräch über lange Haxen und niedrige Chopper folgt, ich erkläre, dass die XV leider nichts für mich war, für den Wurm schon, er fährt sie in Herbstgrün und lacht über meine Bezeichnung.

Verlasse den Hof und winke bis ich um die Ecke biege. Das Lächeln zum Abschied ist euch gedankt.

Mein neuer Seesack ist wasserfest, hat Befestigungsschlaufen, packt 65L  (verhältnismäßig wenig für Downhillgepäck, aber ich reise ja leicht), war nicht teuer und funktioniert tadellos – was ich vergessen hab zu bemessen, ist dass er nicht zwischen meine Achsstände auf dem Longboard passt, meine Packmethode auf Heinz‘ Rückbank jetzt also wackliger ist. Beschließe, eventuell auftretende Probleme Zukunfts-Glori zu überlassen und mache mich nach 1,5h des Schnürens auf den Weg. Vllt wäre Schnorcheln die einfachere Sportart, um es mit einem Motorrad zu kombinieren aber einfach ist wie gesagt nicht mein Steckenpferd. Um Gewicht zu minimieren hab ich für 4 Wochen nur drei Sätze Rollen mit, das ist wenig, zumal ein Worldcup-Rennen dabei sein wird, aber gewinnen ist für mich nicht mehr Priorität, meine Einstellung hat sich verändert seit einer Reihe Crashs, die buchstäblich auf meinem Rücken ausgetragen wurden. 

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Tetris next Level, der Endgegner heißt Fahrtwind und Fliegkraft bei 115km/h

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Fertig. Der zusätzliche Rucksack auf dem Rücken wird sich noch als ungut erweisen. Im Hintergrund die XV950 von Teamkollege Patrick.

Die Fahrt verläuft gut. Das erste Teil der Drittel der Reise findet auf der B1 statt, eine Route die ich schon kenne und der sich ohne Hilfsmittel folgen lässt. Rutsche in den Reisemodus hinein. Oft kommen beim Motorradfahren alte Songs in den Kopf, keine Ahnung woher, die ich dann mitsumme oder in den Kinnschutz meines Helmes brülle. Viele davon sind Rocksongs, obwohl das sonst nicht zu meinen üblichen Genres gehört, ist aber so ein Road-Trip-Ding, mein Gehirn generiert automatisch den Soundtrack zum eigenen Film. Bei langen Geraden löse ich meine linke Hand von der Kupplung/ vom linken Griff und stütze sie wie ein schiefer, vollgepackter Cowboy in die Hüfte, so wie ich es bei meinen Motorradkumpels beobachten konnte oder trommle sacht mit den Fingerspitzen auf dem Tank mit.

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Jap, mein Gepäck ist fast so hoch wie ich. Auch im Bild: Obligatorischer Käs-Leberkäs.

Obwohl ich mich in Radien der Hypersichtbarkeit bewege, bin ich doch gleichzeitig auf dem Motorrad allein auf der Straße. Vielleicht ist das der Hintergrund für den Motorrad-Gruß, das Handzeichen des Anerkennens, das sich Motorradfahrer gegenseitig signalisieren, ein herausstrecken der Hand aus der eigenen Blase für die, die um die Blase wissen. Oder ich romantisiere hier heftig einen Ritus, der aus einer Zeit kommt, in der man pro Tag nur einen Anderen von der eigenen Sorte gesehen hat. Ganze Essays könnt ich über diese Geste schreiben, aber vielleicht langweilt das auch Menschen die nicht so detailneurotisch sind (mögen sich meine viereinhalb Leser zu diesem Thema zurückmelden),  ich mag den Gruß. Leider bekomm ich ihn noch nicht lässig hin, ich freu mich zu sehr und winke lange mit hochgereckter Hand, erblicke ich einen Helm am Horizont, die Coolness ist weggeblasen, Männo, sage ich mir. Die wittern den Noob selbst im Gegenwind.

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Grün wird nicht langweilig. 1h vor Sonnenuntergang und der Hunger ist nicht mehr dezent.

Langsam zerrt die Zeit an mir. Ich bin seit 5h unterwegs und müsste rein theoretisch schon da sein. Ok, ich hab ein paar Pausen eingelegt, Landschaften aufgesogen und fotografiert, doch warum finde ich diese eine Abfahrt nicht? Der Nachteil an Google Maps mit Kopfhörer im Ohr ist, dass die App ohne Kommentar die neuen Routen generiert, man also gar nicht mitbekommt, dass man falsch gefahren ist, weil bereits die Alternativroute läuft, auf den Bildschirm kann man beim Motorradfahren nicht sehen. Fahre fast 3h in einem Dreieck, bis ich es geschissen kriege. Erreiche Salzburg hungrig, durstig und müde ohne Ende. Laufe mit 2% Akku in die Straße von meinem Kumpel Max ein, der mir hier ein Zuhause gibt und oft für quer durch Österreich reisende Freunde die Anlaufstation Nummer 1 ist. Jetzt chillen auf der Couch und schön wegnuffeln, damit ich morgen nach Innsbruck weiterdüsen kann.

Yamaha Action Team Seite ist online!

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Mein Schinken, so schön zentral im Bild. Neben dem Offensichtlichen: Ich bin wirklich stolz. Das bin ich da, in diesem krassen Team. Langsam dämmerts sogar mir, dass es jetzt los geht..

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http://www.yamaha-action-team.net/

 

 

Mood Swings is interneting.

There is fun possible on every road. On this one i tried to pair dreamy sequences with bullshit in HD. Also note: There is only salty pop corn to buy in this country which means: I had to suffer while shooting.

 

Women in SKATEBOARDING.

The following article i wrote for the Heelside Magaine from Australia. Uploaded this here because a lot of people asked me to. Would be amazed about your opinion.

(Thanks to Travis!)

 

 The more I think about it, the more research I do and the more I talk it over it with both women and men, the more it becomes apparent that this isn’t going to be an easy discussion, for it is all too easy to slide down the slippery slope of a gender debate. People often take offence and due to the frequently-encountered lack of a satisfactory conclusion,we revert to statements such as „That’s just how it is. Can’t change it.“ Thus far no one’s really looked into the physiology and psychology of why men tend to be faster (not better) at certain sports and how much differences in education account for in that respect.

To mention that skating is a male-dominated sport is like pointing out that the Pope’s a catholic. It’s always been like that and will be like that for at least a good while to come. Is that a good thing? Hard to say. Why‘s that? Not an easy one either, but let’s give it a go and try.

As for me, I’ve been skating for three years of which the first one mainly consisted of cruising through traffic. The first year I spend my time cruising around town on a pumpkin deck with really cheap trucks which baseplates I rode the wrong way around mounted, because I had no fucking clue about this stuff I was standing on. I just noticed that the turns were really hard for me to learn. With time also knowledge sneaked in and so I began to put together better set ups and started to slide and tried various stuff on my board. So one year ago I began to ride downhill and travelled a lot to get near mountains (we don’t really have them in Berlin). Compared to the people I usually skate with I therefore am relatively new to it all. Nonetheless I’ve observed a noticeable change, be it in my own town or allover the planet: More and more women start longboarding, be it in DH (where this year‘s Insul Cup for instance saw the highest number of female participants ever), dancing, sliding or slalom. The popularity of longboarding among women is steadily growing, particularly due to it being a fun means of getting around. This brings up a few questions, at least for me –Why now? Whay has it taken so long? And why is it all so differentiated?

An attempt to steer clear of any kind of gender debate whilst trying to scratch beneath the surface.

Without wanting to pidgeonhole anyone or anything, one has to admit that women often approach things differently to men. This particularly applies to sports and especially so to skateboarding since it is a sport that’s different from others and as such difficult to compare to, say, running, dancing or cycling. More often than not, skateboarding seems to be associated with a certain cool attitude, with being tough and badass since it entails injury and constant risk-taking. There’s a reason as to why the custom of not wearing a helmet or other protection prevails in street skating, since a lid is often considered as the ultimate sign of lameness.

No matter what you do on a skateboard, the more it becomes specialised, the  more it gets frustrating. Be it a Coleman slide or a cross step– it is difficult and time-consuming to learn these tricks and it can be ever so frustrating to fail (and bail) time and time again. This is exactly why it requires so much passion and determination and it’s also the reason why some people stop after a certain amount of time. Many people start, buy an expensive setup, roll along a few meters and eventually come to  realise that they have neither the ambition nor the interest to do much more. Which isn’t a problem at all. Nothing should ever involve pressure or having to force yourself to do something. In my opinion it’s exactly this kind of spirit that we’ve become the slave of. However, men seemingly find it easier to get started in skating than women.

Among other reasons, this could be due to a difference in perception. Being a female skater brings with it a near unbelievable, i.e. constant attention. You gotta be able to handle this. You’re being observed more attentively in the street by both sexes. I remember going to an indoor Berlin skatepark with a couple of friends last winter. The skaters there promptly stopped riding to watch me gingerly climb into a halfpipe for the first time. I tried to ignore the looks and continue to have fun even if I spent the best part of the following couple of hours messing myself up hard. Two days later, when I rode back and forth in that pipe (without doing any tricks or anything), one of the old stagers came over and said „You learn pretty quick for a girl.“ Right. This is but one of many strange comments I got to hear a lot. This paradox perception can be exhausting and sometimes I just can’t be bothered to prove myself. Some days you just want to be able to fuck up your slides without everyone taking note immediately. But no way. I therefore understand the idea  to skate, far away from the pressure of being judged and to be able to keep up. I don’t think this is the solution though.

None of us female skaters is used to hanging out solely with women. In reality we’re usually the only one or one of very few among a bunch of guys. Those uppopping videos however display a different image, paired with statements justifying and explaining this grouping the tone of which really goes against the grain for me.

One of the last issues of Concrete Wave /Shered featured an article about the Longboard Girls Crew from Spain. When asked which changes she’d like to see in the female skating scene, one member replies:„ (…) What we aim for is working toward gender equality in this sport as it exists in other disciplines and helping to create awareness that girls can also ride and that longboarding can be a feminine expression. Foremost, our aim is to encourage more girls to get in this sport and have male skaters start seeing them as equals and not like chicks on boards.”

To mention that women can skate too is about as necessary as a poke in the eye thank you very much. If you’ve ever caught just one glimpse of the likes of Brianne Davies and Katie Neilson in action you wouldn’t dare claiming any different, to name but two of the more „famous“ examples. But where does this question about „female fulfilment“ come from all of a sudden? Guys, this is a sport.

Where does this compulsion to compare stem from and who decided the men are gonna be the benchmark? Whoever can skate can skate, it really is that simple. If you can control your board, you skate well. If you skate down a hill fast during a race, you’re a fast downhiller and so forth.

Most importantly though, if you enjoy what you’re doing and skate because you want to do so and couldn’t help yourself anyway beause it is your passion, then in my opinion this makes you a good skater.

All the specialities and particularities of this sport that are the reasons I feel at home in this world are at stake if all of a sudden it’s about having to make a choice: Man or woman? Make your decision as otherwise you don’t fit into our crew. But exactly this is the very essence of skateboarding. Or at least it is how I’ve experienced it: That it doesn’t matter where you’re from, how old you are, how you earn your money or if you don’t at all, how long you’ve been skating and how much time you have available to hone your skills each week.

There is nothing wrong with filming girls-only groups. It’s not even an issue to exclusively want to skate with women, that’s up to each and everyone individually. Like I said – skating is freedom. Make of it what you will. But please don’t act like the guys would stand in your way. They aren’t an obstacle and they won’t hold you back if you really want to go your way. Sure, there are idiots who will always judge you in a stupid way.  But to prove that we can skate just as well as the guys by not skating with any men…backfires. I do not wish to be tarred with the same brush just because I am a woman, too. I don’t want to join in on this snivelling tone that implies that we’re being given a much harder time. Foremost, I do not wish to imply that I’ve never been taken seriously as a skater. Since the very beginning , I have experienced that  yes, you do need to work harder to be taken seriously. But once you have „proven“ that you’re not in it to look good or to get any kind of fame, you’ll get the same amount of support and the same opportunities. You just need to take them. In a way it’s even easier for us women to get support, simply because there’s fewer of us. I know highly sponsored women who don’t even master a halfway decent footbrake and I know men who are being sponsored despite being minted. Which is equally unfair, but that’s  a completely different can of worms.

This is skating. This is a sport. This is our life. It shouldn’t matter for shit whether that person on a board is a girl or a guy. The only thing that matters really is that this is a skater, no? Someone like you.

(Translation by the wonderful Cristina Maier. Thank you!)